Internationale Märkte bieten große Chancen – stellen Unternehmen jedoch zugleich vor komplexe zollrechtliche Anforderungen. Um Betriebe aus der Region bei diesen Herausforderungen gezielt zu unterstützen, luden die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt, die Volksbank Bocholt, die NRW.BANK, die IHK Nord Westfalen sowie die WFG für den Kreis Borken am 20. Februar 2026 erneut zum Workshop „Zoll im Dialog – Drittlandsmärkte erfolgreich meistern“ ein.
Rund 25 Vertreterinnen und Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen kamen in den Räumlichkeiten der Volksbank Bocholt zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Exportgeschäft mit Nicht-EU-Staaten zu informieren und konkrete Fragestellungen aus ihrem Arbeitsalltag zu diskutieren. Die Veranstaltung knüpfte an den Erfolg des ersten Workshops in Bocholt an und setzte erneut auf einen intensiven, praxisorientierten Austausch.
Inhaltlich standen insbesondere exportkontrollrechtliche Themen, die Abwicklung von Dual-Use-Gütern sowie Fragen zur korrekten Nutzung von Präferenzregelungen im Mittelpunkt. Auch die aktuellen Anforderungen bei Warenlieferungen in die USA wurden ausführlich beleuchtet. Die fachliche Begleitung übernahmen Karina Holtkamp von der WFG für den Kreis Borken und Gerhard Laudwein von der IHK Nord Westfalen. Beide gingen gezielt auf im Vorfeld eingereichte Fragestellungen ein und gaben konkrete Handlungsempfehlungen.
Besonders geschätzt wurde von den Teilnehmenden der direkte Erfahrungsaustausch untereinander.
„Die Resonanz bestätigt, wie groß der Bedarf an fundierter Unterstützung im Zoll- und Exportbereich ist. Formate wie dieses schaffen Sicherheit und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen“, resümierte Karina Holtkamp von der WFG für den Kreis Borken.